Wasserlaternen – ein tolles Spektakel

In asiatischen Ländern sind sie traditionell schon seit Jahrhunderten im Gebrauch: die Wasserlaternen, die oft Wasserstellen an Tempeln zieren. Während dort jedoch vor allem der Verstorbenen gedacht wird, indem eine Wasserlaterne mit einer Kerze auf einen Fluss gesetzt und vom Wasser davon getrieben wird, gelten sie hierzulande als dekorative Verschönerung für Gärten und Terrassen. Gerade auf Sommerpartys am Gartenteich bieten sie in der Dunkelheit einen spektakulären Anblick. Eine größere Anzahl der schwimmenden Wasserlaternen in verschiedenen Farben erleuchten die Nacht und geben dem Garten ein wundervolles Farbspiel.

Ein besonders schöner Verwendungszweck für Wasserlaternen ist, sie als Überraschung auf Feiern wie runden Geburtstagen und Hochzeiten zu nutzen. So können zum Beispiel die Blätter einer Wasserlaterne in Blütenform mit wasserfesten Stiften beschriftet werden. Jeder Gast schreibt seinen Wunsch für das Geburtstagskind oder das Brautpaar auf ein Blütenblatt, dann werden alle Kerzen in den Laternen entzündet und sie auf den Gartenteich oder Swimmingpool gesetzt. Gerade wenn mit dem Aussetzen der Wasserlaternen gewartet wird, bis die Sonne verschwunden ist, bietet sich in der Dunkelheit ein eindrucksvolles Bild für alle Gäste und den Beschenkten ein unvergesslicher Augenblick.

Für den romantischen Abend zu zweit am Lagerfeuer, am Teich oder einem kleinen Fluss kann eine Wasserlaterne ebenfalls ein schönes Accessoire sein. Bei einem Glas Wein verzaubert der Schein der auf dem Wasser schwimmenden Laterne die Umgebung und hüllt sie in einen warmen, stimmungsvollen Lichtschein. Auch ein Abschied kann durch aus Aussetzen einer Wasserlaterne auf einen Fluss, Bach oder gar das Meer stimmungsvoll begangen werden. Auf den Blättern oder Seiten niedergeschriebene gute Wünsche und Gedanken begleiten die mit der Strömung davontreibenden Wasserlaternen auf ihrem Weg.

Wasserlaternen bestehen zumeist aus Reispapier, einem schwer entflammbaren Material in verschiedenen Farben, das wasserfest und biologisch abbaubar ist. Die am häufigsten verwendete Form ist die einer Blüte, die der asiatischen Lotusblüte nachempfunden ist. Sie besteht aus mehreren runden Blättern, die den Kerzenschein einfangen und so ein besonders warmes Licht geben. Es gibt auch klassische Versionen, zum Beispiel kann eine Wasserlaterne auch eine Würfelform haben. In den meisten Fällen werden die Wasserlaternen zerlegt geliefert und müssen erst nach der beiliegenden Anleitung zusammengesetzt werden. Dabei können sie auch nach eigenen Wünschen geformt werden. In die fertige Wasserlaterne wird dann in die Mitte ein Teelicht gestellt, wobei sich empfiehlt, es mit einem Klebestreifen zu fixieren, damit nichts verrutschen kann. Ist das Licht abgebrannt, kann es problemlos durch ein neues ersetzt werden. Wasserlaternen lassen sich dadurch häufiger verwenden.